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    Markus Schafferer

    Markus Schafferer (Mag.) ist ein Tiroler Immobilienentwickler. Er gründete 2005 im Alter von 27 Jahren die PEMA Holding und ist deren alleiniger Eigentümer und geschäftsführender Gesellschafter.

    Werdegang

    Schafferer absolvierte ein Studium an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und schloss als Magister ab.[2] 2005 gründete er die PEMA Holding mit Sitz in Innsbruck; er ist seither durchgehend Eigentümer und Geschäftsführer.[1]

    Projekte

    Schafferer prägte mit der PEMA das Innsbrucker Bahnhofsareal durch drei Hochhausprojekte:

    • P1 „Headline“ (2012) – das erste Hochhaus in Innsbruck seit den Olympischen Spielen 1976
    • P2 – urbaner Hybrid mit Büro-, Hotel- und Wohnnutzung
    • P3 (2020–2022) – rund 48 m Höhe, 13 Geschosse, ca. 15.000 m² Nutzfläche[3]

    Weitere Vorhaben sind das Outlet-Center am Brenner (ab 2007) sowie das „Haus am Schottentor“ in Wien, das gemeinsam mit der Unternehmerfamilie Koch realisiert wurde. Nach Fertigstellung dieses Projekts und des P3-Towers zog sich die Familie Koch 2020 als Gesellschafterin aus der Gruppe zurück, wodurch Schafferer wieder Alleineigentümer wurde.[4]

    Strategie und Marktsicht

    Schafferer positioniert die PEMA als städtebaulichen Entwickler in den Assetklassen Büro, Retail, Wohnen und Hotel, mit Kern in der Europaregion Tirol und Standorten in Wien und München.

    In einem Interview im Jänner 2025 verwies er darauf, dass der jahrelange Immobilienboom absehbar nicht dauerhaft weitergehen konnte, und beschrieb die Folgen der Signa-Insolvenz für die Branche. Statt Neubau setzt er in Wien derzeit stärker auf die Sanierung und Repositionierung bestehender Bürohäuser – ein Kurs, den angesichts hoher Baukosten und gestiegener Finanzierungszinsen mehrere österreichische Entwickler eingeschlagen haben.[2]

    Aktuelles und Auszeichnungen

    • 2025: In einem Anfang Jänner 2025 veröffentlichten Interview erläuterte Schafferer, warum die PEMA in Wien derzeit verstärkt auf die Sanierung in die Jahre gekommener Bürohäuser statt auf Neubau setzt, und ordnete die Folgen der Signa-Insolvenz für die Branche ein.[2]
    • 2022: Fertigstellung des Hochhausprojekts P3 am Innsbrucker Bahnhofsareal mit rund 48 m Höhe, 13 Geschossen und ca. 15.000 m² Nutzfläche.[3]
    • 2020: Rückzug der Unternehmerfamilie Koch als Mitgesellschafterin nach Fertigstellung des „Hauses am Schottentor“ und des P3-Turms; Schafferer wurde dadurch wieder Alleineigentümer der PEMA Holding.[4]

    Laut Unternehmensangaben hat die PEMA seit ihrer Gründung 2005 ein Projektvolumen von mehr als 800 Millionen Euro realisiert, die aktuelle Projekt-Pipeline an den Standorten Tirol, Wien und München beläuft sich auf rund 950 Millionen Euro.[5]

    Einzelnachweise

    1. Profil Markus Schafferer (pema.at)
    2. Interview: „Uns war klar, dass der Hype nicht ewig weitergehen kann“, 7. Jänner 2025 (GEWINN)
    3. Projektbeschreibung P3, Innsbruck (pema.at)
    4. PEMA Holding: Projektfinalisierung und Gesellschafterwechsel, 20. Oktober 2020 (OTS)
    5. PEMA Holding | History (pema.at)

    Siehe auch

    Kategorien: Persönlichkeit | Unternehmen

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