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    Aufschließungskosten

    Aufschließungskosten sind die Kosten für die erstmalige Erschließung eines Baugrundstücks mit Infrastruktur wie Kanal, Wasser, Strom und Straße. In Österreich werden Aufschließungskosten oft von den Gemeinden über Aufschließungsbeiträge eingehoben.

    Definition

    Aufschließungskosten (Erschließungskosten) bezeichnen die Kosten, die für den Anschluss eines Grundstücks an die öffentliche Infrastruktur anfallen. Sie umfassen den Anschluss an Kanal, Wasserversorgung, Strom, Gas und die Herstellung der Zufahrt.[1]

    Typische Kostenpositionen

    Die wesentlichen Positionen:

    • Aufschließungsabgabe der Gemeinde: Beitrag zur Herstellung der öffentlichen Infrastruktur
    • Kanalanschlussgebühr: Anschluss an das öffentliche Kanalnetz
    • Wasseranschlussgebühr: Anschluss an die Wasserversorgung
    • Stromanschluss: Herstellung des Netzanschlusses durch den Netzbetreiber
    • Straßenanschluss: Herstellung der Zufahrt

    Die Höhe variiert je nach Gemeinde und Bundesland erheblich und kann zwischen 10.000 und 30.000 € liegen.[2]

    Einzelnachweise

    1. Bauordnungen der Bundesländer, Bestimmungen über Aufschließungsabgaben (RIS)
    2. Wirtschaftskammer, Bau- und Aufschließungskosten – Leitfaden (WKO)

    Siehe auch

    Kategorien: Baurecht | Kosten

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