Nebenkosten beim Immobilienkauf
Beim Erwerb einer Immobilie in Österreich fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an, die typischerweise rund 10 % des Kaufpreises betragen.
Inhaltsverzeichnis
Überblick
Die Nebenkosten beim Immobilienkauf in Österreich setzen sich aus gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben und vertraglichen Kosten zusammen. Sie belaufen sich in der Regel auf ca. 10–12 % des Kaufpreises.[1]
Typische Nebenkosten
Die wesentlichen Nebenkosten im Überblick:
- Grunderwerbsteuer: 3,5 % des Kaufpreises
- Eintragungsgebühr Eigentumsrecht: 1,1 % des Kaufpreises
- Eintragungsgebühr Pfandrecht: 1,2 % des Kreditbetrags
- Vertragserrichtung (Notar/Rechtsanwalt): 1–3 % des Kaufpreises
- Maklerprovision: bis zu 3 % zzgl. USt
- Beglaubigungskosten: variabel[2]
Beispiel bei einem Kaufpreis von 400.000 €:
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 14.000 € |
| Eintragung Eigentumsrecht | 4.400 € |
| Vertragserrichtung | 4.000–12.000 € |
| Maklerprovision | 14.400 € |
Einzelnachweise
- Arbeiterkammer Wien, Ratgeber Immobilienkauf 2024 (Arbeiterkammer)
- Wirtschaftskammer Österreich, Immobilientreuhänder – Nebenkosten beim Kauf (WKO)
