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    Bausparkasse

    Eine Bausparkasse ist ein spezialisiertes Kreditinstitut, das Bausparverträge anbietet und daraus Darlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke gewährt. In Österreich gibt es vier Bausparkassen: Raiffeisen, s Bausparkasse, Wüstenrot und ABV (start:bausparkasse).

    Definition

    Bausparkassen sind in Österreich durch das Bausparkassengesetz (BSpG) regulierte Kreditinstitute. Sie nehmen Spareinlagen in Form von Bausparverträgen entgegen und gewähren daraus zinsgünstige Bauspardarlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke.[1]

    Funktionsweise

    Ansparphase: Der Bausparer zahlt über einen Zeitraum (meist 6 Jahre) regelmäßige Beträge ein. Der Staat gewährt eine jährliche Bausparprämie.[2]

    Zuteilung: Nach Erreichen der Mindestansparzeit und des Mindestguthabens wird ein Bauspardarlehen zugeteilt.

    Darlehensphase: Das Bauspardarlehen kann für Kauf, Bau, Sanierung oder Umschuldung von Wohnimmobilien verwendet werden.

    Bausparkassen in Österreich

    In Österreich gibt es vier Bausparkassen:

    • Raiffeisen Bausparkasse
    • s Bausparkasse (Sparkassen-Gruppe)
    • Wüstenrot Bausparkasse
    • start:bausparkasse (ehemals ABV)[1]

    Einzelnachweise

    1. Bausparkassengesetz (BSpG), BGBl. Nr. 532/1993 idgF (RIS)
    2. Bundesministerium für Finanzen, Bausparprämie 2024 (BMF)

    Siehe auch

    Kategorien: Finanzierung

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