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    Raumplanung

    Die Raumplanung umfasst die vorausschauende Gestaltung und Ordnung des Raumes durch öffentliche Planungsträger auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene.

    Definition und Ebenen

    Raumplanung (auch Raumordnung) ist die planmäßige Gestaltung der räumlichen Entwicklung eines Gebietes. In Österreich gliedert sich die Raumplanung in drei Ebenen:[1]

    • Überörtliche Raumplanung: Landesentwicklungsprogramme und regionale Raumordnungsprogramme (Landeskompetenz)
    • Örtliche Raumplanung: Flächenwidmungsplan und Bebauungsplan (Gemeindekompetenz)
    • Fachplanungen: Sektorale Planungen (Verkehr, Umwelt, Energie)

    Ziele

    Die Raumplanung verfolgt unter anderem folgende Ziele:[2]

    • Sparsamer Umgang mit Grund und Boden
    • Vermeidung von Zersiedelung
    • Sicherung von Freiräumen und Grünflächen
    • Ordnung der Siedlungsentwicklung
    • Abstimmung von Wohnen, Arbeit, Versorgung und Erholung
    • Schutz vor Naturgefahren

    Ebenen der Raumplanung

    Die Raumplanung in Österreich ist in mehrere Ebenen gegliedert:

    • Bundesebene: ÖROK (Österreichische Raumordnungskonferenz) – Koordination und Grundsätze
    • Landesebene: Raumordnungsgesetze und Landesentwicklungsprogramme der 9 Bundesländer
    • Regionalebene: Regionale Raumordnungsprogramme
    • Gemeindeebene: Flächenwidmungsplan und Bebauungsplan

    Die Raumplanung hat direkten Einfluss auf Immobilienwerte und Entwicklungspotenziale. Aktuelle Herausforderungen sind der Flächenverbrauch (Bodenversiegelung), die Zersiedelung und die Sicherstellung leistbaren Wohnraums in Ballungszentren.[1]

    Einzelnachweise

    1. ÖROK – Österreichische Raumordnungskonferenz, Raumordnung in Österreich (ÖROK)
    2. Wiener Stadtentwicklungsplan STEP 2025 (Stadt Wien)

    Siehe auch

    Kategorien: Raumordnung | Stadtplanung

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