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    IFA AG

    Die IFA – Institut für Anlageberatung AG mit Sitz in Linz ist Österreichs bekanntester Anbieter von Bauherrenmodellen und direkten Immobilieninvestments für private und institutionelle Anlegerinnen und Anleger. Sie gehört zur Soravia-Gruppe.

    Unternehmen

    Die IFA wurde 1978 gegründet und firmiert seit 1995 als IFA Institut für Anlageberatung AG (FN 090173h, Sitz Grillparzerstraße 18–20, 4020 Linz).[1][4] Damit gehört sie zu den ältesten Adressen im österreichischen Anlegerimmobilienmarkt und begleitete dessen gesamte Entwicklung – von den ersten steuerlich motivierten Sanierungsmodellen der 1980er-Jahre bis zu heutigen institutionellen Beteiligungsstrukturen.

    Geführt wird das Unternehmen von Erwin Soravia als CEO; dem Managementteam gehören unter anderem Gunther Hingsammer und Hans-Peter Weiss an.[2] Aufsichtsratsvorsitzender ist Hanno Soravia.

    Geschäftsmodell

    Die IFA strukturiert Immobilienprojekte so, dass mehrere Anlegerinnen und Anleger direkt Miteigentum erwerben:

    • Bauherrenmodell: gemeinschaftlicher Erwerb und Sanierung bzw. Errichtung; steuerlich beschleunigte Abschreibung von Herstellungsaufwand, dafür lange Bindung und Bauherrenrisiko
    • Vorsorgewohnung: einzelne Wohnung als Anlageobjekt mit Vorsteuerabzug bei umsatzsteuerpflichtiger Vermietung
    • Prime Investments und institutionelle Beteiligungen an größeren Objekten
    • Anleihen zur Projektfinanzierung

    Wesentlich für Anleger sind Prognoserechnung, Aufteilung von Grundanteil und Gebäudewert, Mietenpool-Regelungen sowie die Frage der Immobilienertragsteuer beim späteren Verkauf.

    Kennzahlen

    Nach eigenen Angaben verwaltet die IFA-Gruppe rund 4,3 Milliarden Euro an Assets under Management und hat über 500 Immobilienprojekte realisiert; im Leistungsbericht 2026 werden rund 8.100 Investorinnen und Investoren genannt.[3][5] Im Leistungsbericht 2023 lag das AUM noch bei 2,6 Milliarden Euro – ein Hinweis auf deutliches Wachstum trotz schwieriger Marktphase.[5]

    Diese Entwicklung ist bemerkenswert, weil das Segment der Anlegerimmobilien ab 2022 unter Druck geriet: Höhere Zinsen verschlechterten die Rechenmodelle, die KIM-Verordnung erschwerte die Finanzierung, und Baukosten stiegen. Anbieter mit starkem Vertrieb und Konzernrückhalt konnten in dieser Phase Marktanteile gewinnen.

    Aktuelles und Auszeichnungen

    • 2026: Der IFA Leistungsbericht 2026 (Stand Jänner 2026) weist rund 4,3 Milliarden Euro Assets under Management und rund 8.100 Investorinnen und Investoren aus; im Mai 2026 startete IFA in Linz das Bauherrenmodell Plus „Im Haidgattern 1“, im Juni 2026 war Erwin Soravia Gastgeber der Auszeichnung „Steuerberater:innen des Jahres 2026“ in den Wiener Sofiensälen.[5][6][7]
    • 2023: Der Leistungsbericht 2023 wies noch ein AUM von rund 2,6 Milliarden Euro bei rund 500 realisierten Projekten aus – die seither dokumentierte Steigerung fiel trotz schwieriger Marktphase für Anlegerimmobilien deutlich aus.[5]

    Einzelnachweise

    1. Firmenbuchdaten IFA Institut für Anlageberatung AG, FN 090173h (evi.gv.at)
    2. Management der IFA AG (ifa.at)
    3. Unternehmensgruppe – AUM und realisierte Projekte (ifa.at)
    4. Unternehmensprofil IFA AG (Gründung 1978) (LinkedIn)
    5. IFA Leistungsbericht 2023 (PDF) und Leistungsbericht 2026 (IFA AG)
    6. IFA startet „Im Haidgattern 1“ – Bauherrenmodell Plus mit Wohnungszuordnung in Linz (11.05.2026) (ifainvest.at)
    7. Die Steuerberater:innen des Jahres 2026 wurden ausgezeichnet – Gastgeber Erwin Soravia (09.06.2026) (IFA AG / LinkedIn)

    Siehe auch

    Kategorien: Investment | Unternehmen

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