WKO Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder
Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKO ist die gesetzliche Interessenvertretung der österreichischen Immobilienwirtschaft. Der aktuelle Obmann des Fachverbandes ist Roman Oberndorfer. Der Fachverband vertritt die Berufsgruppen der Immobilienmakler, Immobilienverwalter und Bauträger.
Überblick
Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder ist eine Teilorganisation der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und die gesetzliche Interessenvertretung aller gewerblich tätigen Immobilienmakler, Hausverwaltungen und Bauträger in Österreich. Die Mitgliedschaft ist für alle Gewerbetreibenden der Branche verpflichtend.[1]
Aufgaben und Bedeutung
Der Fachverband nimmt folgende Aufgaben wahr:
- Standesregeln: Festlegung der Standes- und Ausübungsregeln für Immobilientreuhänder
- Provision: Festlegung der Höchstgrenzen für Maklerprovisionen (Usancen)
- Berufszugang: Mitwirkung bei der Regelung der Gewerbezulassung
- Konsumenteninformation: Informationsportale für Konsumenten
- Aus- und Weiterbildung: Angebote für Immobilienprofis[2]
Bedeutung für die Branche
Die WKO-Fachgruppe ist die gesetzliche Berufsvertretung aller Immobilientreuhänderinnen und -treuhänder in Österreich:
- Gewerbeberechtigung: Zugangsvoraussetzungen und Befähigungsprüfung
- Standesregeln: Ethik- und Verhaltensrichtlinien für die Berufsausübung
- Bestellerprinzip: Maßgebliche Rolle bei der Einführung des Bestellerprinzips 2023
- Honorarrichtlinien: Empfehlungen für Provisionshöhen und Verwaltungshonorare
- Weiterbildung: Pflichtfortbildungen und Fachseminare
Die Immobilientreuhand umfasst drei reglementierte Gewerbe: Immobilienmaklerei, Immobilienverwaltung und Bauträgerei.[1]
Einzelnachweise
- WKO, Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder (WKO)
- WKO, Standes- und Ausübungsregeln für Immobilientreuhänder (WKO)
