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    Besichtigung (Immobilie)

    Die Besichtigung ist die persönliche Inaugenscheinnahme einer Immobilie durch einen potenziellen Käufer oder Mieter, oft begleitet durch einen Immobilienmakler.

    Definition

    Die Immobilienbesichtigung ist ein wesentlicher Schritt im Vermittlungsprozess, bei dem Kaufinteressenten oder Mietinteressenten die Immobilie vor Ort begutachten.[1] Sie dient der Prüfung des Zustands, der Lage und der Eignung des Objekts.

    Ablauf und Tipps

    Eine professionelle Besichtigung umfasst:[2]

    • Prüfung des baulichen Zustands (Fenster, Böden, Wände, Installationen)
    • Kontrolle der Haustechnik (Heizung, Wasser, Elektrik)
    • Einsichtnahme in den Energieausweis
    • Prüfung der Umgebung (Infrastruktur, Verkehrsanbindung, Lärm)
    • Fragen zu Betriebskosten, Vertragsbedingungen und Rücklagen

    Bei Bestandsobjekten empfiehlt sich eine zweite Besichtigung zu unterschiedlichen Tageszeiten.

    Tipps für die Besichtigung

    Eine gründliche Besichtigung vor Kauf oder Anmietung sollte folgende Punkte umfassen:

    Wohnungsinneres:

    • Zustand von Böden, Wänden, Decken, Fenstern und Türen
    • Funktion von Elektrik, Wasser, Heizung, Sanitäranlagen
    • Feuchtigkeit, Schimmel, Gerüche
    • Handyempfang, Internetverfügbarkeit

    Gebäude und Umgebung:

    • Zustand des Stiegenhauses, der Fassade und des Daches
    • Kellerabteil, Fahrradabstellplatz, Müllraum
    • Nachbarschaft, Lärmpegel, Verkehrsanbindung
    • Nahversorgung und Infrastruktur

    Unterlagen anfordern:

    Einzelnachweise

    1. Fachverband Immobilientreuhänder, Leitfaden Immobilienbesichtigung, WKO 2023 (WKO)
    2. Konsumentenschutz Österreich, Checkliste Wohnungsbesichtigung (BMSGPK)

    Siehe auch

    Kategorien: Immobilienpraxis | Käufer & Mieter

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